Aktuelles:

Unsere nächsten SG Westhang – Schreibwerkstätten:

26.9.17 – „Mensch.sein“ – im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden

24.10.17 – „Eines Freundes Freundin zu sein“

28.11.17 – „Wo wir zu Hause sind“

12.12.17 – „Zünd‘ ein Licht an!“

 


Die nächste Schreibwerkstatt Gorbitz findet am 11.4.17 um 17 Uhr im Mittelpunkt des DPBV e.V. im Gorbitzer Sachsenforum statt.
Das aktuelle Thema der Schreibwerkstatt Gorbitz lautet „April, April“.
Oder sollten wir lieber, um up-to-date zu bleiben, „Hoax, Hoax!“ rufen resp. schreiben? Falschmeldungen häufen sich in der modernen Soziale-Medien-Welt, überschreiten oft auch den Jux, Scherz, Schabernack, der mit dem Begriff „Hoax“ eigentlich gemeint ist. Nicht selten sitzt einer einem Hoax auf und versucht sich dann mit einem „Das war doch nur ein Scherz!“ zu retten.
Bisher hatten wir (fast) nur ernste Themen in unseren Schreibwerkstätten. Dabei ist, so ist zu vermuten, Lustiges zu schreiben gar nicht so einfach, vielleicht sogar ganz schön schwer.
Wer hat etwas Heiteres, Lustiges erlebt?
Es können lustige Reime gebildet werden.
Scherzfragen, Scherze gestaltet werden.
Was bedeutet es heute, Spaß zu haben, wer erlaubt sich das noch?
Lachen wir viel zu wenig im Leben?
–> Lachen befreit.
–> Tut dem Körper und der Seele gut. (Es gibt Lach-Yoga.)
–> Gemeinsames Lachen verbindet.
Wir arbeiten in der Werkstatt gemeinsam an zum Thema entstandenen Texten, es können aber gern auch Texte mit anderen Sujets vorgestellt werden.
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Die nächste Schreibwerkstatt Gorbitz findet am 21.3.17 um 17 Uhr im Mittelpunkt des DPBV e.V. im Gorbitzer Sachsenforum statt.

Das aktuelle Thema der Schreibwerkstatt Gorbitz lautet „Sieh den andern lange an und langsam“ und ist Bestandteil der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Der Titel der Veranstaltung ist einem Gedicht von Adel Karasholi entliehen:
„Laß das Fremde dich nicht fangen
In seinem Netz
Sieh den andern lange an und langsam
Die Vergänglichkeit des fremden Augenblicks
Greift dann ratlos nicht mehr
Durch dich hindurch“

Wie begegnen wir Menschen, was sehen wir zuerst von ihnen? Ab wann verhindern uns eigene (Vor-)Urteile, den anderen Menschen zu begegnen? Warum nutzen wir „Schubladen“ im Umgang mit anderen Menschen? Was bedeutet uns der oder das Fremde, warum macht es (manchmal) Angst?

In der Sozialwissenschaft spricht man von in-group (Eigengruppe) und out-group (Fremdgruppe). Damit unterscheidet man Gruppen danach, ob man sich ihnen zugehörig fühlt oder nicht. Der Zusammenhalt in der in-group wird um so stärker, je mehr man sich gemeinsam der out-group entgegenstellt, selbige als Feind betrachtet.
Durch diese Zuschreibungen kommt es jedoch zur Ent-Individualisierung und zur Überbewertung der eigenen Gruppe gegenüber der anderen. Können wir derartige Prozesse im Alltag beobachten – und entgegnen?

Mit dieser Werkstatt nehmen wir an den Internationalen Wochen gegen Rassismus teil.
Weitere Informationen:

http://www.dresden.de/de/leben/gesellschaft/migration/woche-gegen-rassismus-2017.php

https://www.facebook.com/Internationale-Wochen-gegen-Rassismus-188760221143189/?fref=ts

Wir arbeiten in der Werkstatt gemeinsam an zum Thema entstandenen Texten, es können aber gern auch Texte mit anderen Sujets vorgestellt werden.


Schreibwerkstatt / writing workshop: Anders bunt, oder: Du und ich – die Eine ist anders als der Andere / differently colored, or: You and I

27. September 17:00 – 19:00

Anders bunt, oder: Du und ich – die Eine ist anders als der Andere
differently colored, or: You and I – the one is different from the other
writing workshop and interculturally Café for all people, which love it to tell or write stories or poems.
Schreibwerkstatt und interkulturelles Café für alle, die Lust am Fabulieren, Schreiben, Gestalten von Gedichten und Erzählungen haben. Werkstattsprache kann Deutsch und Englisch sein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden und im Rahmen des Projektes „Literatur statt Brandsätze“ statt.
Veranstalter: Schreibwerkstatt Gorbitz, DPBV e. V.


Veranstaltungshinweis:

Lesungen mit Cornelia Eichner (Leiterin Schreibwerkstatt Gorbitz)

Sonntag, 18. September 12:00 – 13:30

Naweed Aleakozai und Cornelia Eichner lesen

Der Literaturwissenschaftler Naweed Aleakozai und die Autorin Cornelia Eichner lesen unter dem Titel „Lass uns blaue Blumen säen“ persische Lyrik und Prosa – in Persisch, Englisch und Deutsch.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden und im Rahmen des Projektes „Literatur statt Brandsätze“ statt.
Internationales Begegnungszentrum, Heinrich-Zille-Straße 6. Eine Veranstaltung der Interkulturellen Tage Dresden in Kooperation mit der Schreibwerkstatt Gorbitz.
Samstag, 24. September 16:00 – 17:30
Cornelia Eichner liest „Vom kleinen Lied“ – Lyrik und Prosa. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Tage in Dresden und im Rahmen des Projektes „Literatur statt Brandsätze“ statt.
Internationales Begegnungszentrum, Heinrich-Zille-Straße 6.

Ausdrucksweisen.
Lesung der Schreibwerkstatt Gorbitz (to go) im Rahmen des Urban – Art – Festivals LackStreicheKleber bei Büchers Best

“Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.”
― Banksy

Am Dienstag, dem 2. August 2016 liest die Schreibwerkstatt Gorbitz (to go) ab 20:30 Uhr unter der Leitung von Cornelia Eichner unter dem Titel „Ausdrucksweisen“ im Rahmen des Urban – Art – Festivals LackStreicheKleber bei Büchers Best, Louisenstraße 37, 01099 Dresden, in der Dresdner Neustadt.

Gelesen werden dabei Texte, die im Zusammenhang mit einer Führung entstanden sind, mit welcher der Dresdner Künstler Jens Besser Einblicke in die Streetart-Szene gab.

Die Führung war mit einer Arbeitsaufgabe verknüpft: Autoren und Autorinnen sollten/konnten durch diese Führung inspiriert werden zu eigenen Ideen, welche sich idealerweise über den Sommer zu Texten entwickelten, um in der ersten Augustwoche im Rahmen des Dresdner urban-art-Festivals während einer gestalteten Lesung vorgestellt zu werden. Die Texte können dabei Bezug nehmen auf das komplexe Thema „streetArt“ an sich oder aber auf Inhalte der kennengelernten StreetArt-Werke resp. auf deren Gestalter*innen.

Auf jeden Fall hat StreetArt viel zu erzählen. Von den Menschen, die hier leben – ankommen, bleiben – weiterreisen – durch die Zeiten hindurch. Von der Eroberung des öffentlichen Raums durch die Menschen, die dort leben. Von Verdrängungsprozessen. Von Ängsten, Sehnsüchten und Träumen, auch von Wut und Verlust – und Hoffnung. Einige der Werke sind neu, andere schon mehre Jahre, auch Jahrzehnte alt. Die Stile haben sich verändert, ausdifferenziert. Manche Werke wirken hingeschludert, manche filigran und kunstvoll. Es ist ein Abenteuer, in diese Welt einzutauchen und sie schreibend zu „erobern“.

Übrigens: Zur stattgefundenen Führung gibt es einen Fernsehbeitrag (mit Erläuterungen zu verschiedenen Werken und Statements des Künstlers Jens Besser sowie der Autorinnen Susann Birnstengel, Martina Schuppe und Cornelia Eichner) am Tag der Eröffnung des LackStreicheKleber-Festivals am 23.7.16 bei „mdr vor Ort“.

Weitere Informationen zum LackStreicheKleber Urban Art – Festival:https://www.lackstreichekleber.de/


Kinderschreib- und Fabulier-Werkstatt mit Führung „Lara und Paul mit Peace & Freedom in den Straße der Neustadt“ im Rahmen des Streetart-Festivals LackStreicheKleber

„Die Abenteuergeschichten zuerst, bitte. Erklärungen brauchen immer so schrecklich lange“

Lewis Carroll, „Alice im Wunderland“

Am Mittwoch, 27.7.16, gibt es ab 10.30 Uhr im Kinderhaus Louise, Louisenstraße 41, eine Kinderschreib- und Fabulier-Werkstatt mit Führung unter dem Titel „Lara und Paul mit Peace & Freedom in den Straße der Neustadt“ im Rahmen des Streetart-Festivals LackStreicheKleber.
Die Schreib- und Erzählwerkstatt ist ein Angebot der Schreibwerkstatt Gorbitz für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-13 Jahren, die Führung erfolgt durch Fabiane von LackStreicheKleber. Anmeldung ist erbeten aber nicht erforderlich.
Gerade auch in der Streetart-Szene lassen sich viele Motive entdecken, die für Kinder und Jugendliche spannend sind.
Die Dresdner Streetart-Künstlerin Fabiane gibt uns während einer Führung Einblicke in die Dresdner Streetart-Szene und damit zusammenhängende Themen. Vor allem wird auf merkwürdige Gestalten und lustige Tiere in den Gassen der Neustadt geschaut, die uns spannende, witzige oder nachdenkliche Geschichten über das Leben hier vor Ort erzählen können. Was hat es mit Katze, Fuchs und Hermelin auf sich? Wo begegnen uns optic ninja, Einhorn und Panda? Warum heißen die beiden Vögel von Artourette „Peace“ and „Freedom“? Was macht die Paketaufkleber-Ziege unter der Brücke?Die Führung ist mit einer Arbeitsaufgabe verknüpft: Junge Autoren und Autorinnen sollen/können durch diese Führung inspiriert werden zu eigenen Ideen, welche sich idealerweise zu Texten entwickeln, um im Rahmen des Dresdner urban-art-Festivals während einer Lesung zur Finisage am 7.8.16 vorgestellt zu werden. Die Texte können dabei Bezug nehmen auf das komplexe Thema „streetArt“ an sich oder aber auf Inhalte der kennengelernten StreetArt-Beispiele resp. auf deren Gestalter*innen.Schriftstellerin Cornelia Eichner und Autorin Susann Birnstengel von der Schreibwerkstatt Gorbitz regen die Schreibprozesse vor Ort durch Methoden des Creative Writings an.Wir planen eine ungefähre Dauer von 2 – 3 Stunden ein, daher wäre es günstig, wenn bei Bedarf etwas Verpflegung selbst mitgebracht wird.
Weitere Informationen zum LackStreicheKleber-Festival gibt es hier:

Schreibwerkstatt Gorbitz: „Sie erzählen, wir schreiben Ihre Geschichte!“ / writing workshop „You tell, we write your story!“



Am Sonntag, dem 12. Juni 2016, gibt es in der Zeit von 11 – 17 Uhr wieder eine Open-air-Schreibwerkstatt beim Familienmeile zum Westhangfest – vor dem Mittelpunkt des DPBV e.V..

Open-air-Writing Workshop at 12. of june in 2016, theme: „You tell, we write your story“.

Das aktuelle Thema lautet „Sie erzählen, wir schreiben Ihre Geschichte“.

Manche Menschen haben so einiges erlebt in ihrem Leben, das absolut erzählenswert ist, ein ganzes Buch füllen könnte – aber sie wissen nicht, wie sie am besten damit beginnen können/sollen – wie man es am besten anstellt. Der eine saß plötzlich mit einer Prominenz im gleichen Zugabteil, die andere hat ein Leben gerettet oder einen Mordversuch überlebt, der nächste geriet mitten hinein in das Epi-Zentrum politischer Geschehnisse.
Wir unterstützen auf Wunsch vor Ort den Prozess des Schreibens, geben Anregungen – oder aber machen aus dem, was uns erzählt wird, eine „runde“ Geschichte.
Vielleicht sind Sie morgen schon einE Roman-Held*in?

Diese Art der Werkstatt soll auch im Sinne von oral history dazu beitragen, erlebte Geschichte der Region zu bewahren.

People with other languages are welcome! People with other tongues than englisch – please bring a translator.

 


 Schreibwerkstatt Gorbitz beim Literaturfest Meißen:

Die Keunerinnen: Martina Schuppe und Cornelia Eichner lesen „Frau Keuner und die Elbland-Schtories“ / Meißener Kulturverein, Rosengasse 7

Samstag, 11. Juni 2016 – 14 Uhr

 

Martina Schuppe, Regina Sehmisch, Cornelia Eichner, Danilo Mehnert lesen Geschichten für Kinder auf der Albrechtsburg im Großen Saal

Samstag, 11.Juni 2016, 18:30 Uhr

 


Schreibwerkstatt Gorbitz: „SWG to go – Streetart“

Am Mittwoch, dem 8. Juni 2016, gibt es in der Zeit von 17 – 19 Uhr wieder eine Schreibwerkstatt – dieses Mal jedoch nicht in Gorbitz – sondern unterwegs.

Der Dresdner Künstler Jens Besser gibt uns während einer Führung Einblicke in die Dresdner Streetart-Szene und damit zusammenhängende Themen.

Die Führung ist mit einer Arbeitsaufgabe verknüpft: Autoren und Autorinnen sollen/können durch diese Führung inspiriert werden zu eigenen Ideen, welche sich idealerweise über den Sommer zu Texten entwickeln, um in der ersten Augustwoche im Rahmen des Dresdner urban-art-Festivals während einer gestalteten Lesung vorgestellt zu werden. Die Texte können dabei Bezug nehmen auf das komplexe Thema „streetArt“ an sich oder aber auf Inhalte der kennengelernten StreetArt-Beispiele resp. auf deren Gestalter*innen.

Weitere Informationen zur Arbeit von Jens Besser: http://www.anartchy.com/

 


Schreibwerkstatt Gorbitz: „Oh Vater, oh Mutter“ / writing workshop „oh father, oh mother“

Am Dienstag, dem 7. Juni 2016, gibt es in der Zeit von 17 – 19 Uhr wieder eine Schreibwerkstatt in Gorbitz.
Next Writing Workshop will be at 7. of june in 2016, theme: „oh father, oh mother“.
Das aktuelle Thema lautet „Oh Vater, oh Mutter“.
„Kinder lieben anfangs ihre Eltern. Wenn sie älter werden, beurteilen sie sie. Bisweilen verzeihen sie ihnen.“ (Oscar Wilde)

Welchen Einfluss haben Vater und Mutter auf das Leben eines Menschen – abgesehen von Entstehung und Geburt? Wie prägen sie das Sozialverhalten, kulturelle Vorlieben, Wünsche, Bedürfnisse, Gerechtigkeitssinn? Wie verändert sich das Verhältnis im Laufe der jeweiligen Biografie? Was „erben“ wir von unseren Eltern, wie wird dieses „Erbe“ durch Sozialisation verändert? Was bedeutet es für einen Menschen, wenn er frühzeitig Mutter oder Vater verliert oder keinen Kontakt mehr zu ihnen halten kann?
Wie brechen sich romantische Vorstellungen der heil(ig)en Familie, der Mutter- oder/und Vaterliebe an der Realität?

People with other languages are welcome! People with other tongues than englisch – please bring a translator.

 


 

3.5.16 „sagen-haft!“ – Welche Sagen sind uns in Erinnerung geblieben?

  • 12.4. – „denk.mal“ – Welche Bedeutung haben/hatten Denkmäler in unserem Leben? Zu Gast wird jemand vom denk.mal e.V. sein.

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29.3. 16, 17 Uhr, Mittelpunkt Gorbitz, Schreibwerkstatt Gorbitz zum Thema “Schwarz oder weiß? Black or white?” – unser Beitrag innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus

http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

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16.2.16, 17 Uhr, Mittelpunkt Gorbitz: Schreibwerkstatt Gorbitz mit Thema “Wärme im Winter”

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10. 2.16, UFA-Palast, Traumkino. Die Schreibwerkstatt liest unter der Regie von Verleger Heinz Freiberg Texte anläßlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens.

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27. Januar 2016, an der Kreuzkirche, Lesung der Namen von Menschen, die von Nationalsozialisten ermordet worden. Vier Stunden lang werden durchgehend Namen gelesen.

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26. Januar 2016, 3. Session im Poesiepark, Veröffentlichung der Projektbroschüre

 

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Die Schreibwerkstatt beim Westhangfest – auf der Familienmeile am Sonntag, 14.6.15, ab 11 Uhr

Am Wochenende findet in Gorbitz das legendäre Westhangfest statt.
Die Schreibwerkstatt Gorbitz ist natürlich mit dabei – sofern das Wetter mitspielt, wird live und open air eine besondere Schreibwerkstatt veranstaltet – am Sonntag, 14.6.15 in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr.
(Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird nach innen verlegt.)
Zu dieser können alle Interessierten Anekdoten ihres Lebens oder aber andere Themen, die sie für lohnenswert halten, mitbringen – wir machen eine Geschichte daraus.
In Begegnungen mit Leuten während Lesungen und anderen Veranstaltungen haben wir immer wieder gehört: “Ich hätte auch etwas zu erzählen, kann ich Ihnen sagen”, oder: “Aus meinem Leben könnte man auch einen Roman machen!”, oder: “Ich habe was zu erzählen, das passt auf keine Kuhhaut!”. Diese Anregungen sollen nun mit diesem Angebot der Schreibwerkstatt Gorbitz aufgegriffen werden: Jeder/jede hat die Möglichkeit zu erzählen, Autoren und Autorinnen der Schreibwerkstatt notieren das Erzählte und gestalten später Geschichten daraus, welche sich die Erzählenden zum vereinbarten Zeitpunkt abholen können. Bei Interesse geben wir auch vor Ort Hilfe, die eigene Biografie zu schreiben, biografisches Schreiben anzuregen. Wir sind der Überzeugung: Viele Menschen haben etwas zu erzählen, es braucht eine geeignete Form, um gehört & gelesen & bewahrt zu werden.
Die Idee zu diesem Projekt war im vergangenen Jahr zum Westhangfest entstanden und gut angenommen worden.
 Mit dabei sind Maschu, Christian Krüger, Frau Leo, Cornelia Eichner und Cosmo von der Beerenburg und andere.
Die Schreibwerkstatt gibt es jetzt zirka fünf Jahre. Ihre kontinuierliche Arbeit und Fortentwicklung wurde möglich durch das Quartiersmanagement Gorbitz.

Schreibwerkstatt Gorbitz liest beim Literaturfest Meißen

Am 12.6. ab 18 Uhr lesen Gorbitzer Autoren und Autorinnen zum Literaturfest in Meißen im Schwerter Schankhaus aus ihrer in der Edition Freiberg erschienenen Anthologie “Geschichten von Frau Keuner und anderen prächtigen Gestalten”. Mit dabei sind Maschu, Christian Krüger, Frau Leo, Cornelia Eichner und Cosmo von der Beerenburg.
In den Texten kommen die unterschiedlichsten Leute zu Wort, erfährt man die erstaunlichsten Geschichten. Da wird mit Hilfe eines Backwunders die Relativität der Zeit verstehbar; da eröffnet sich in den wenigen Zeilen eines Gedichtes die ganze (naja, fast) Welt einer fast 100jährigen Mutter; Frau Keuner zeigt die Allüren einer Spannerin; von der Kraft, Energie und dem Engagement eines Handwerkers im karierten Hemd berichtet ein Text; wir lesen vom Brauchen und Verbrauchen, von buchstäblichen Kalenderfrauen, wir sehen den Vater beim Schlagen seines Sohnes, den Mann beim Ignorieren der Wirklichkeit. Fast trunken werden wir beim humorvollen Besuch einer Verbrauchermesse und treffen Gretchen Keuner an der Brötchentheke. Im Frühling begegnet ein Sohn seinem Vater erstmals und zugleich erneut und hinterfragt damit den Sinn von Kriegen. Mit Antje tanzen wir durch ein reich gefülltes Leben, dann spaziert Frau Keuner durch den Zschonergrund, teilen wir uns mit mehreren Charakteren den Fahrschein in der Bahn. Schließlich wird Frau Keuner gesprächig, über Teppiche, Herrn Keuner, Bücher und einiges mehr berichtet sie und hat dann auch noch einiges zu meckern. So ergibt sich ein breiter Fächer bunten Lebens, feinfühlig, humorvoll, facettenreich gezeichnet, anregend, doch ohne zu beschweren. Ein komplexes, sympathisches Gesprächsangebot.
Die Anthologie wurde möglich mit Unterstützung durch den Quartiersbeirat Dresden.

Schreibwerkstatt im September: “Straßengeflüster”

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Am 09. September 2014 findet wieder um 17 Uhr die Schreibwerkstatt im Gorbitzer Quartiersmanagement, Leutewitzer Ring, statt. Das aktuelle Thema lautet “Straßengeflüster “

Das Thema “Straßenmusik” wird derzeit in Dresden intensiv diskutiert. Auf Straßen spielt sich interkommunikatives Leben ab, dort wird gefeiert und getrauert, geschrien und geflüstert.
Um mehrere Straßenführungen in Dresden wird heiß gestritten. Andere Straßenzüge sind ziemlich in Verruf geraten.

In der Werkstatt wird an eigenen Texten, Lyrik oder Prosa, gearbeitet, die sich auf das oben genannte Thema beziehen können, aber nicht müssen.

Moderiert wird die Veranstaltung wieder von der Erziehungswissenschaftlerin und Schriftstellerin Cornelia Eichner sowie durch den Dresdner Autor Cosmo von der Beerenburg.

Neulinge sind ausdrücklich erwünscht.

Am 08. April 2014 findet wieder um 17 Uhr die Schreibwerkstatt im Gorbitzer Quartiersmanagement, Leutewitzer Ring, statt. Das aktuelle Thema lautet „Paradies klingt wie Orient, nur fremdsprachlichl“.

Die meisten Menschen haben schon den Geruch von Zimt in der Nase, wenn sie nur an die Worte „Orient“ oder „orientalisch“ denken. Auch Morgenland oder Anatolien nennt man diese ehemalige römische Weltgegend. Viele assoziieren spontan politische Krisenherde damit, andere verorten das Paradies selbst im Orient. Viele denken an die Geschichten aus tausend und einer Nacht, den Zauber der Sheherazade oder an verführerische Bauchtänzerinnen. (Gibt es eigentlich auch männliche Bauchtänzer?)
Ist der Sündenfall auch im orientalischen Ambiente denkbar? Was wäre der kleine Muck ohne Feigen? Ist die Situation mit den Feigen auch in einer eher europäischen Geschichte denkbar? Liest man im Orient auch andere Texte als jene aus tausend und einer Nacht? Was bedeutet uns das Paradies heute?

Die Zugangswege zu diesem Sujet sind vielfältig.

In der Werkstatt wird an eigenen Texten, Lyrik oder Prosa, gearbeitet, die sich auf das oben genannte Thema beziehen können, aber nicht müssen.

Moderiert wird die Veranstaltung wieder von der Erziehungswissenschaftlerin und Schriftstellerin Cornelia Eichner sowie durch den Dresdner Autor Cosmo von der Beerenburg.

Neulinge sind ausdrücklich erwünscht.

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3 Gedanken zu “Aktuelles:

  1. Wer hätte denn Lust und Zeit am nächsten Donnerstag, 26.11., um 15h
    den Poesiepark in der Grünfläche am Dahlienweg . gegenüber Hausnr. 24

    mit Gedichten der Schreibwerkstatt Gorbitz
    und Buchstabenbildern der Klasse 1 und 2 der Laborschule

    gemeinsam mit mir zu feiern.

    Grüße
    Hannes Hein

  2. hallo,
    leider zu spät finde ich den Hinweis zum Park. auch wir sind eine Schreibgruppe, die gerade neu beginnen muß, weil die vorherigen Bedingungen einer Neuordnung bedurften. ich kann mir gut vorstellen, daß wir als Gruppe im Frühling einen Parkbesuch unternehmen werden. vielleicht dürfen wir eines Tages auch den einen oder anderen Text beisteuern? schließlich gehört Trachenberge/ Pieschen auch zu Dresden.ich habe selbst auch zum Thema Heimatlos die angehängten Zeilen geschrieben. es ist nach einem Bericht eines damaligen Heimkindes in der DDR entstanden. Renè Münch schreibt sich die schrecklichen Erlebnisse von der Seele.
    Heimatlos
    Mich hat die Heimat verlassen
    erzählt der Mann mir entsetzt
    ich kann es gar nicht fassen
    er wirkt so gehetzt
    ich weiß nicht, was ich ihm bedeute
    ich seh ihn zum ersten Mal
    vielleicht, daß er schon bereute
    zu sprechen von seiner Qual
    so kommt´s, daß er mir berichtet
    wie damals alles so kam
    ich bin vom Hören vernichtet
    die Seele ist ihm so lahm
    ach, alles, was ich so höre
    ich kenn es von Vielen im Land
    die Jungen meinen, es störe
    all das wäre längst bekannt
    wir müßten es endlich vergessen
    die neue Zeit wäre da
    sie können ja nicht ermessen,
    daß bald wieder tönt ein Hurra
    irgendwann wird dann wieder
    geraubt die Heimat, das Sein
    dann fährt wieder in alle Glieder
    das laute- das stumme Schrein!
    Fazit zu meinen Zeilen: ich finde es bemerkenswert, daß der Park entstehen konnte und wünsche allen Beteiligten Standhaftigkeit und noch viele gute Texte. vielleicht können wir einen Austausch organisieren.
    herzl. Gruß von der Trabioma Gerda Koci

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